Hamburgs Datenschützer rügt Google «Street View»
Hamburgs Datenschützer rügt Google «Street View»
IT-News-World.de
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In den USA ist die digitale Straßenansicht «Street View» bereits verfügbar - hier Bilder von New York. (Bild: dpa)
am 06.08.2009
Hamburg (dpa) - Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar hat dem Internetkonzern Google bei der Aufnahme von Bildern für seinen Online-Kartendienst «Street View» den Bruch getroffener Vereinbarungen vorgeworfen.
Was Google derzeit mache, sei nicht das, «was wir miteinander vereinbart hatten», sagte Caspar der «Rhein-Zeitung». Mitte Juni sei abgesprochen worden, dass Google vorab mitteile, wann und wo es Straßenzüge fotografiere. Die Fotos sollen im Internet-Kartendienst Google Maps angezeigt werden. Tatsächlich schicke das Unternehmen seine Kamerafahrzeuge aber auch in ländliche Gebiete, ohne dass es dies vorher angekündigt habe. «Wir wenden uns mit aller Macht gegen die derzeitige Praxis und erwarten in kürzester Zeit eine Klarstellung», sagte Caspar. Für Donnerstag (6.8.) sei ein Gespräch mit Google-Verantwortlichen angesetzt.
Google erklärt das Fehlen dieser Informationen auf der Homepage laut Zeitung damit, dass in die Übersicht auch Landkreise eingearbeitet werden sollten. Die neue Liste werde schnellstmöglich erstellt. Bislang seien dort nur die Einsätze der Kamerawagen von Juni und Juli verzeichnet.
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