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Was der Umstieg auf Windows 7 bringt

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Windows 7
Erste Ausblicke: Windows 7 bietet unter anderem eine Vorschau auf die Inhalte von Dokumenten. (Bild: Microsoft/dpa/tmn)

am 04.08.2009 | Von Jan Kluczniok, dpa

Unterschleißheim (dpa/tmn) - Windows 7 kommt zwar erst am 22. Oktober in den Handel. Doch bereits jetzt bietet Microsoft verschiedene Vorbestellmöglichkeiten, die Anwendern den Umstieg auf den Vista-Nachfolger schmackhaft machen sollen.

Wer zum Beispiel einen neuen Computer mit den Windows-Vista-Versionen Home Premium, Business oder Ultimate kauft, erhält Windows 7 im Herbst kostenlos. Das gilt bis zum 31. Januar 2010.

Wer in den Genuss des Upgrades kommen möchte, muss im Aktionszeitraum einen Rechner von einem Hersteller kaufen, der an dem Upgrade-Programm teilnimmt. In Deutschland sind das laut Microsoft insgesamt 16 Unternehmen. «Unseren Rechnern liegt sei Mitte Juni auch ein entsprechender Hinweiscoupon bei», sagt Jens Böcking von Toshiba in Neuss. Um nach dem Kauf dann die Upgrade-Option nutzen zu können, ist eine Online-Registrierung beim Hersteller erforderlich. Außerdem muss der Kunde laut Böcking bereit sein, die Bearbeitungsgebühren von rund 30 Euro zu übernehmen.

Bei der Installation des Upgrades auf Windows 7 ist zu beachten, dass es nicht über ein bestehendes Windows Vista-System installiert werden kann. «Es ist eine komplette Neuinstallation des Betriebssystems nötig», sagt Niels Held von der Computerzeitschrift «Chip». Dieser Schritt ist laut Held zwingend, da Microsoft in Europa die Windows-7-Pakete aus lizenzrechtlichen Gründen ohne vorinstallierten Internet Explorer ausliefert. Vor dem Upgrade heißt es also erst einmal Daten sichern.

Windows 7
Erste Ausblicke: Windows 7 bietet unter anderem eine Vorschau auf die Inhalte von Dokumenten. (Bild: Microsoft/dpa/tmn)

Einen Grund dafür, mit dem Umstieg zu warten, sieht Held nicht: «Das Betriebssystem wurde sehr lange und ausführlich getestet.» Windows 7 biete zudem handfeste Vorteile gegenüber seinem Vorgänger. Das System laufe wesentlich schneller als mit Windows Vista. Auch in Sachen Ausstattung und Sicherheit schlägt das neue Betriebssystem seinen Vorgänger laut Chip um Längen.

Im Hinblick auf die Hardware zeigt sich Windows 7 deutlich anspruchsloser als sein Vorgänger. «Auf einem ein bis zwei Jahre alten Gerät sollte das neue Windows problemlos laufen, und dazu noch schneller als Windows Vista», so Held. Auch für Besitzer älterer Systeme hat Microsoft daher ein günstiges Updateprogramm vorgesehen: Seit dem 15. Juli und bis Mitte August kann das Software-Paket Windows 7 Home Premium E für 49,99 Euro vorbestellt werden - so lange der Vorrat reicht. Bei verschiedenen Online-Händlern war dieses Angebot aber bereits binnen kurzer Zeit vergriffen.

Verbraucher, die bei den Online-Händlern leer ausgegangen sind, können nun nur darauf hoffen, dass Sie noch ein günstiges Exemplar von Windows 7 im Fachhandel erwerben können. Nach Ablauf der Aktion bietet Microsoft sein neues Betriebssystem aber weiterhin vergünstigt an. Vom 22. Oktober bis zum 31. Dezember 2009 wird das Vollprodukt zum sonst üblichen Preis einer Upgrade-Version verkauft. Der Preis für Windows 7 Home Premium beträgt dabei knapp 120 Euro, die Professional-Version ist ab 285 Euro zu haben und die Ultimate-Fassung für 299 Euro. Wie viel das Betriebssystem ab Januar 2010 kosten wird, steht noch nicht fest.

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Windows 7Windows 7Vorab-Version von Windows 7

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