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StudiVZ garantiert «restloses» Löschen von Daten

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StudiVZ
Trotz Datenschutzgarantie von StudiVZ gilt: Beim Veröffentlichen von Daten im Netz lieber Vorsicht walten lassen. (Bild: dpa)

am 29.07.2009

Kiel/Berlin (dpa/tmn) - Ein gelöschter Eintrag ist tatsächlich gelöscht, «restlos» - das hat StudiVZ seinen Nutzern jetzt im Rahmen einer Datenschutzkampagne garantiert.

Zwar gilt grundsätzlich weiter, dass online Veröffentlichtes nur schwer aus dem Netz zu tilgen ist. Dennoch können sich die Nutzer laut Thilo Weichert vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) in Kiel auf diese Ansage von StudiVZ wohl verlassen.

Zwar sind dem Experten zufolge öffentliche Netzwerk-Einträge auch nach dem Löschen theoretisch noch einige Wochen über den sogenannten Cache, den Zwischenspeicher, von Suchmaschinen zu finden. Doch im Fall von StudiVZ und seinen Schwester-Netzwerken MeinVZ und SchülerVZ lassen sich generell keine Inhalte über Suchmaschinen finden.

Passieren könne es daher höchstens, dass Dritte Einträge vor dem Löschen kopieren und sie anderweitig veröffentlichen, erläutert Weichert. Nicht zuletzt deshalb verzichten Community-Nutzer auch in Zukunft besser auf diffamierende Äußerungen und alle anderen Postings, die sich später als Bumerang erweisen könnten.

StudiVZ hatte im Rahmen der Kampagne «Deine Daten gehören dir!» den Mitgliedern unter anderem auch zugesichert, dass sie allein über ihre Privatsphären-Einstellungen in dem Netzwerk bestimmen. Darüber hinaus garantierten die Betreiber, noch nie Nutzerdaten verkauft zu haben und das auch künftig nicht tun zu wollen.

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