Computerspiele können körperlich abhängig machen
Computerspiele können körperlich abhängig machen
IT-News-World.de
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am 14.07.2009
Mainz/Berlin (dpa/tmn) - Computerspiele können nach Expertenansicht körperlich abhängig machen. Wird das Spielen verboten, entwickelten manche exzessiven Spieler körperliche Entzugserscheinungen - ihr Herz rast, und Schweiß bildet sich auf der Stirn.
Problematisch werde das Spielen, wenn der Nutzer nicht mehr über Beginn, Ende und Dauer entscheiden kann und ein unwiderstehliches Verlangen danach verspürt, erläutert Klaus Wölfling, Psychologe und Leiter der Ambulanz für Spielsucht an der Universität Mainz.
Beobachten Angehörige eine solche Entwicklung, sollten sie das Thema offen, aber ohne Vorwürfe ansprechen. Viele Betroffene trauten sich nicht, von sich aus über die Probleme zu reden, erklärt Wölfling im Magazin «Arbeit und Gesundheit next» der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in Berlin. Gut sei, wenn Angehörige schildern, was sie selbst beobachten. Der Wille, etwas zu ändern, müsse allerdings von dem Betroffenen kommen. Die Mitarbeiter der Ambulanz könnten nur helfen, wenn es der Spieler selbst will.
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