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Ältere sollten Vornamen aus Telefonbuch löschen

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am 07.07.2009

Berlin (dpa/tmn) - Ältere lassen ihren Vornamen im Telefonbuch besser löschen oder abkürzen. Denn Betrüger suchten ihre Opfer häufig im Telefonbuch nach altmodischen Vornamen aus, warnt das Bundesfamilienministerium in Berlin in der neuen Broschüre «Rate mal, wer dran ist?».

Trickdiebe versuchen, möglichst seriös zu wirken. Umso kritischer sollten überraschende Anrufe stimmen. Erhöhte Vorsicht sei beispielsweise geboten, wenn ein Anrufer das Gespräch mit dem Satz beginnt: «Rate mal, wer hier ist!»

Gibt sich ein Fremder am Telefon als Verwandter aus, prüfen die Angerufenen das besser nach. Sie sollten entweder die Angaben von anderen Verwandten bestätigen lassen oder den vermeintlichen Angehörigen unter der ihnen bekannten Telefonnummer zurückrufen, rät das Bundesfamilienministerium. Manche Betrüger versuchen, den Angerufenen auszufragen. Details zu familiären und finanziellen Verhältnissen sollten niemals preisgegeben werden.

Informationen: Die Broschüre «Rate mal, wer dran ist - So schützen Sie sich vor Betrügern und Trickdieben» kann kostenlos beim Bundesfamilienministerium bestellt werden, Telefon: 0180/190 70 50 für 3,9 Cent pro Minute. Sie lässt sich außerdem im Internet herunterladen unter www.bmfsfj.de, Stichwort «Publikationen» - «Ältere Menschen»).

Links

  • Broschüre herunterladen: , Stichwort «Publikationen» - «Ältere Menschen» www.bmfsfj.de
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