IT-News World - tägliche PC-, Internet- und IT-NewsIT-News World:   Home | Hier werben | Impressum |
 

 
 

Anzeige 
 
Startseite Aktuelles Berichte Tipps Spiele Surftipp Netzwelt News-Archiv
 
 
IT-News World » Berichte » PC-Monitore vor dem Kauf ausgiebig testen

Berichte

PC-Monitore vor dem Kauf ausgiebig testen

Bewertung:
PC-Monitore vor dem Kauf ausgiebig testen IT-News-World.de 0 5 2
PC-Monitore
Nicht die Katze im Sack kaufen: Ob ein Display gefällt, entscheidet letztlich der persönliche Eindruck von dem Gerät. (Bild: dpa/tmn)

am 07.07.2009 | Von Irena Güttel, dpa

Berlin/Hannover (dpa/tmn) - Flach sind sie alle, sie besitzen eine Bildschirmdiagonale um 22 Zoll und bieten etliche Zusatzfunktionen. Doch woran kann ein Käufer eigentlich einen guten PC-Monitor erkennen? Ist ein Kontrast von 500:1 ausreichend, oder müssen es 3000:1 sein?

«Die angegebenen Werte sind nur bedingt aussagekräftig», sagt Dirk Lorenz von der Stiftung Warentest in Berlin. Viel wichtiger sei es, sich das Display im Laden genau anzuschauen.

Vor dem Kauf sollte sich der Verbraucher auf jeden Fall gut überlegen, wofür er das Gerät einsetzen will, rät Lorenz. Denn ein Display muss zum Spielen andere Ansprüche erfüllen, als ein Monitor im Büro. Zum Video gucken etwa muss er vor allem groß sein und bei den Farbabstufungen, Helligkeit und Kontrast gut abschneiden. Im Büro steht dagegen die Ergonomie im Vordergrund. Zu große Bildschirme sind da eher störend. «Das ist, als würde man im Kino in der ersten Reihe sitzen», erklärt Jürgen Reinhard vom Hersteller Samsung.

Ein Display fürs Büro müsse unbedingt höhenverstellbar sein, sagt Ulrike Kuhlmann von der Computerzeitschrift «c't». Ist das Display zum Beispiel zu tief eingestellt, spiegelt sich darin die Deckenbeleuchtung. Aus dem selben Grund rät Lorenz von Hochglanz-Modellen ab. «Das sieht im Laden zwar chic aus, ist im Alltag aber störend.»

Außerdem empfiehlt Kuhlmann, ein Gerät mit Digitaleingang wie HDMI oder VDI zu wählen: «Die kosten zwar etwas mehr, aber das lohnt sich.» Muss das Display mit Analogeingang mit Hilfe eines Adapters an den Rechner angeschlossen werden, weil dieser nur digitale Bildausgänge besitzt, bestehe die Gefahr von Qualitätsverlusten. «Das Bild könnte unter Umständen flimmern - doch das sieht man im Geschäft nicht, erst zu Hause.»

Die Bildqualität des Monitors lässt sich im Laden jedoch gut beurteilen. Dabei sollte sich der Kunde lieber auf sein eigenes Auge verlassen, als auf die vielen Zahlen im Datenblatt. «Die sagen gar nicht so viel aus, weil die Hersteller nicht unter normalen Bedingungen messen», erläutert Lorenz.

Vor allem die Farbqualität hänge oft vom Betrachter ab, so Kuhlmann: «Was man als angenehm empfindet, ist bei jedem anders.» Das Standbild im Geschäft sei allerdings als Test ungeeignet. Stattdessen sollte man sich ein Video auf dem Monitor anschauen oder auf einem Speichermedium mitgebrachte Fotos.

Beim Kontrast neigen die Hersteller zum Zahlen-Gigantismus mit Werten wie 30 000:1 und mehr. Doch nach Ansicht der Experten ist ein Verhältnis von 500:1 durchaus ausreichend. Alles über 1000 sei reine Zahlenspielerei, meint Kuhlmann. Viel bedeutender ist, dass der Bildschirm gleichmäßig ausgeleuchtet ist - also an den Rändern beispielsweise nicht dunkler, als in der Mitte. Auch eine hohe Winkelunabhängigkeit wirkt dem entgegen.

Beim Kauf eines PC-Monitors sollte man nicht auf den Cent schauen, rät Kuhlmann. Ein gutes Display koste zurzeit um 200 Euro. «Auf keinen Fall sollte man die eigenen Ansprüche runterschrauben - man guckt schließlich jeden Tag drauf.»

Infos

Grafikkarte und dpi-Einstellung anpassen Nach dem Kauf eines neuen Monitors sollten Anwender ihre Grafikkarte unbedingt auf dessen Auflösung abstimmen. Das rät Dirk Lorenz von der Stiftung Warentest. «Sonst ist das Bild vermatscht.» Die Umstellung bewirkt, dass die Grafikkarte genauso viele Pixel ausgibt wie das Display. Außerdem kann es sein, dass die Desktop-Symbole oder die Schrift auf dem neuen Bildschirm zu klein angezeigt werden. Die Anzeige lässt sich in der Systemsteuerung von Windows größer stellen, indem man eine höhere dpi-Einstellung wählt.
IT-News als RSS-Feed lesen

« vorheriger Artikel
Spielersuche und Tipps: Sport-Communitys im Internet
nächster Artikel »
Smartphone Palm Pre in Deutschland exklusiv bei O2

Weitere News aus Berichte

Online-Netzwerke: Im langen Schatten von Facebook

09.02.2012 | Von Christof Kerkmann, dpa | Berlin (dpa) - Alle reden über Facebook - aber was ist eigentlich mit StudiVZ oder Wer-kennt-wen? Die deutschen Online-Netzwerke suchen sich Nischen, um gegen den schier übermächtigen Konkurrenten zu bestehen. Ihre Zukunft ist allerdings ungewiss.  .  Weiter lesen ...

Duales System: Ein Smartphone beruflich und privat nutzen

09.02.2012 | Von Dirk Averesch, dpa | Berlin (dpa/tmn) - Eins für die Arbeit, eins privat: Viele schleppen sich mit zwei Handys herum und sind genervt. Dabei gibt es Lösungen, wie das Firmengerät sicher privat genutzt werden kann - und umgekehrt.  .  Weiter lesen ...

Duales System: Ein Smartphone beruflich und privat nutzen

09.02.2012 | Von Dirk Averesch, dpa | Berlin (dpa/tmn) - Eins für die Arbeit, eins privat: Viele schleppen sich mit zwei Handys herum und sind genervt. Dabei gibt es Lösungen, wie das Firmengerät sicher privat genutzt werden kann - und umgekehrt.  .  Weiter lesen ...

Von A bis Z: Diese Software-Basics gibt es gratis

08.02.2012 | Von Dirk Averesch, dpa | Berlin (dpa/tmn) - Fürs Ultrabook das letzte Ersparte zusammengekratzt? Einen Kleinkredit für den Gaming-PC aufgenommen? - Dann ist für Software kein Geld mehr übrig. Macht aber nichts. Denn gute Programme müssen nichts kosten. Hier sind sie im Überblick:  .  Weiter lesen ...

Gaming mit alten Rechnern: Hilfreiche Handgriffe

07.02.2012 | Von Tobias Hanraths, dpa | Berlin/Dresden (dpa/tmn) - Fantasieländer, Dschungel oder der Weltraum: Ein Gaming-PC mit Top-Ausstattung ist für seinen Besitzer das Ticket zu Reisen in aufregende Welten. Für Besitzer älterer Rechner sind solche Trips nicht ganz so leicht - aber auch nicht unmöglich.  .  Weiter lesen ...

Weitere News aus dem Bereich Berichte »

 

Getränke-Extrafach / Extrafach für Getränke: Die ganze Kühlschranktür muss nicht mehr geöffnet werden, so lässt sich Energie sparen. (Bild: Samsung/dpa/tmn)
 
     
 

Anzeige