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Asturien-Preis für Erfinder von Handy und E-Mail

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Prinz-von-Asturien-Preis
Die Asturien-Preisträger: Martin Cooper (l.) und Raymond Samuel Tomlinson gelten als die Erfinder von Handy und E-Mail. (Bild: fundacionprincipedeasturias.org)

am 17.06.2009

Oviedo (dpa) - Hohe Ehre für die «Väter» des Mobiltelefons und der E-Mail: Die US-Forscher Martin Cooper und Raymond Samuel Tomlinson sind mit dem Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Wissenschaft ausgezeichnet worden.

Mit ihren Erfindungen hätten die beiden Elektrotechnik-Ingenieure die Welt der Kommunikation revolutioniert, betonte die Jury im nordspanischen Oviedo. Milliarden Menschen rund um den Globus profitierten heutzutage davon. Gerade in den Entwicklungsländern trügen E-Mail und Handy zu einer größeren Chancengleichheit in der Bevölkerung bei.

Der 80-jährige Cooper, der am Illinois Institute of Technology studierte, hatte 1973 das erste tragbare Telefon entwickelt. Zehn Jahre später kam das erste Handy für damals 3500 Dollar auf den Markt. Als «bimmelnder Knochen» wurde es seinerzeit noch verspottet. Tomlinson (67) hatte nach seinem Studium am Massachusetts Institute of Technology (MIT) 1971 das erste E-Mail-Nachrichtensystem ins Leben gerufen. Auch seine Forschungsarbeiten wurden damals als Spielerei abgetan. Er war es auch, der das als Klammeraffe bekannte «@»-Zeichen einführte, um den Adressaten und den Computer auseinanderhalten zu können. Nach Angaben der Jury gibt es heute weltweit rund vier Milliarden Handy- und 1,5 Milliarden E-Mail-Nutzer.

Die Prinz-von-Asturien-Preise werden jährlich in acht Sparten vergeben und sind jeweils mit 50 000 Euro dotiert. Sie gelten als die «spanische Version der Nobelpreise». Die Auszeichnungen werden im Herbst vom Prinzen von Asturien, dem spanischen Thronfolger Felipe, in Oviedo überreicht.

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