Landkarten-Quiz mit Satellitenbildern
Landkarten-Quiz mit Satellitenbildern
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Wo auf der Welt liegt dieser Ort? Ob Ort, Bauwerk, Fluss oder auch Landstrich - bei «placespotting.com» gilt es, den Rätselort zu finden. (Bild: «placespotting.com»)
am 11.05.2009
Meerbusch (dpa-infocom) - Google Earth und Google Maps sind praktische Online-Werkzeuge, um Reisen zu planen oder die Welt zu erkunden. Doch es lässt sich noch eine Menge mehr damit anstellen.
Sogenannte «Mashups» greifen auf das kostenlos von Google zur Verfügung gestellte Kartenmaterial zu und stellen etwas anderes damit an. Ein schönes Beispiel ist «placespotting.com», ein Online-Rätsel auf der Basis von Satellitenbildern. Die Idee dahinter: Auf einer Karte, nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, erscheint ein Satellitenfoto. Etwa von einem großen Bauwerk, von einer Insel, einem Fluss oder auch einem Landstrich. Wer sich auf die Suche macht, bekommt ein paar Hinweise und muss dann auf der Onlinekarte genau diese Location ausfindig machen.
Beispielsweise den Eiffelturm von oben, die Gefängnisinsel Alcatraz vor San Francisco. Das kennt fast jeder, lässt sich rasch auffinden. Aber der Don... wo fließt der noch mal? Und das einzige gotische Münster Deutschlands, im Mittelalter gebaut und im milden Klima zuhause... zu schwer? Vielleicht gelingt die Suche nach dem tiefsten See der Erde leichter. Zusatzinformation: Er liegt in Asien. Willkommene Arbeitserleichterung: Wer es nicht alleine schafft, kann das Rätsel auch an Freunde schicken.
Zur Technik: Man muss auf der Karte den passenden Ausschnitt suchen, schaltet immer zwischen Karten- und Satellitenansicht hin und her und kann doch nie sicher sein, ob man vielleicht mit seiner Vermutung daneben liegt. Aber das geht anderen auch so. Wie schwer die Aufgabe war, lässt sich an der Anzahl der bisherigen Versuche und Lösungen erkennen, die andere Mitspieler benötigt haben. Wem nach Quizmaster zumute ist, kann in die Datenbank eigene Rätselorte stellen, die andere finden sollen. Zum Beispiel das Brandenburger Tor, den Hamburger Hafen, das Pentagon. Wer gemein sein will, nimmt den heimischen Dorfteich. Bei maximal vier Tipps, die gegeben werden können, allerdings kein leichte Unterfangen. Jedenfalls ist das Ganze ein hübscher Zeitvertreib und die Geografiekenntnisse lassen sich so ganz nebenbei auch noch auffrischen.
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