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Neues Windows 7 nur auf Zweitrechner testen

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Windows 7
Microsoft bietet von Windows 7 eine Testversion an - diese sollte allerdings besser nur auf einem Zweitrechner aufgespielt werden. (Bild: Microsoft)

am 05.05.2009

Unterschleißheim/Hannover (dpa/tmn) - Die seit Dienstag (5. Mai) verfügbare Testversion von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 7 sollten Neugierige nur auf einem Zweitrechner aufspielen.

«Legen Sie unbedingt eine Sicherungskopie Ihrer Daten an und testen Sie Windows 7 RC bitte nicht auf Ihrem primären Heim- oder Geschäftscomputer», warnt Microsoft auf der Download-Seite «microsoft.com/windows/windows-7/download.aspx».

Nach Angaben der Zeitschrift «c't» eignet sich die noch nicht fertig entwickelte Version des Vista-Nachfolgers noch nicht einmal zur parallelen Installation auf einem Haupt- oder Arbeitsrechner: Windows 7 installiere einen eigenen Boot-Manager und überschreibe bereits vorhandene ohne jede Rückfrage.

Die Testversion, die bis Ende Juni zum Herunterladen verfügbar sein soll, ist der sogenannte Release Candidate. Das ist die letzte Entwicklungsstufe vor der endgültigen Verkaufsversion, die spätestens im ersten Quartal 2010 auf den Markt kommen soll. Um den zur Installation notwendigen «Product Key» zu erhalten, brauchen Anwender eine Windows-Live-ID. Ohne den Schlüssel läuft die Testversion nur 30 Tage.

Der «c't» zufolge ist die 32-Bit-Variante des Betriebssystems 2,5 Gigabyte groß, die 64-Bit-Variante 3,2 Gigabyte. Der Anwender lädt jeweils eine ISO-Image-Datei herunter, die er dann auf eine DVD brennen kann. Microsoft nennt folgende Mindestanforderungen an das System: Prozessor mit 1 Gigahertz, 16 Gigabyte (GB) freier Festplattenplatz, 1 GB Arbeitsspeicher (RAM) bei der 32-Bit-Version beziehungsweise 2 GB RAM bei der 64-Bit-Version.

Neben einer überarbeiteten Oberfläche mit neuer Taskleiste und neuem Desktop sowie der Möglichkeit, im Datei-Explorer virtuelle Ordner zu erstellen, hat Microsoft beispielsweise auch die Sicherheit verbessert. Windows 7 wird auch das sogenannte Multi-Touch unterstützen. Damit lassen sich Anwendungen auf Touchscreens mit mehreren Fingern gleichzeitig bedienen.

Neu in Windows 7 ist auch ein XP-Modus. Per Virtualisierung soll er alte Windows-XP-Programme im neuen Betriebssystem lauffähig machen. Für den Modus, der vor allem Unternehmen anspricht, muss eine separate Software installiert werden.

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