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Call-by-call oder VoIP: Mögliche Ersparnis durchrechnen

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Call-by-call oder VoIP: Mögliche Ersparnis durchrechnen IT-News-World.de 5 5

am 27.04.2009

Hannover (dpa/tmn) - Verbraucher können selbst errechnen, ob sie mit Call-by-call-Gesprächen über den analogen Telefonanschluss der Telekom oder mit Internettelefonie (VoIP) günstiger fahren.

Dazu müsse der Preis des Telekom-Anschlusses von monatlich 17,95 Euro durch die Differenz zwischen dem günstigsten VoIP- und dem günstigsten Call-by-call-Angebot pro Minute geteilt werden, erläutert die Zeitschrift «c't».

Die Zeitschrift gibt dazu folgendes Beispiel: Telefonate in die USA kosten beim günstigsten VoIP-Anbieter 1,3 Cent in der Minute, im Festnetz ist die Call-by-call-Minute ab 0,95 Cent zu haben. Bei dieser Preisdifferenz von 0,35 Cent würde sich der Festnetzanschluss erst ab 5100 Telefonminuten (85 Stunden) im Monat rentieren.

Wer dagegen beispielsweise häufig im Schweizer Mobilfunknetz anruft, für den rechnet sich der Telekom-Anschluss wegen einer hohen Preisdifferenz von 10,3 Cent beispielsweise bereits ab monatlich 180 Minuten (drei Stunden). Tendenziell ist den Angaben zufolge Call-by-call für Vieltelefonierer günstiger. Die beste Lösung müsse aber für den Einzelfall berechnet werden. Gelegenheitsnutzer könnten auch durch sogenannte Call-through-Angebote Gebühren sparen. Dabei müssen Anbieter wie 3U Telecom, Kisstel, Jajah, Pennyphone, Phonetone oder Tocall angerufen werden, die dann das Gespräch vermitteln.

Für die knapp 18 Euro, die ein Telekom-Anschluss monatlich kostet, bekommt der Verbraucher der Zeitschrift zufolge bei konkurrierenden Anbieter einen kombinierten DSL- und Telefonanschluss. Allerdings sollten Kunden nach einem Wechsel den Telefonanschluss ihres neuen Anbieters für abgehende Telefonate in der Regel nur dann nutzen, wenn diese Gespräche in einer Flatrate eingeschlossen sind. Ansonsten gelte es, sich bei VoIP-Anbietern wie Axxeso, Call2blue, dus.net, KGT New Media, PBX-personal, Sipgate, Sipkom oder Vortel anzumelden, weil die Telefongebühren der DSL-Anbieter meist teuer sind.

Oft blockieren DSL-Anbieter in mitgelieferter Hardware wie Routern die Möglichkeit, die Daten fremder VoIP-Dienstleister einzutragen. In diesem Fall empfehlen die «c't»-Experten, mit einem sogenannten Softphone-Programm wie dem kostenlosen X-Lite und einem Headset am Rechner zu telefonieren. Komfortabler sei es allerdings, eine VoIP-Adapter-Box oder einen Router mit eingebautem Adapter wie die AVM Fritz!Box an die bereits vorhandene Hardware zu hängen.

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