Kamera-Modi: Motivprogramme richtig nutzen
Kamera-Modi: Motivprogramme richtig nutzen
IT-News-World.de
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am 05.03.2009
Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Motivprogramme können sehr nützlich sein. Die voreingestellten Kamera-Modi beeinflussen nicht nur die Belichtungseinstellungen wie Empfindlichkeit, Blende und Belichtungszeit, sondern zum Beispiel auch die Farbtönung, Kontrast und Schärfe.
Dies erklärt der Photoindustrie-Verband in Frankfurt. Auch auf die Belichtungsmessung bei schwierigen Motivsituationen wie Gegenlicht und Schnee wird kameraintern Einfluss genommen. Manche Funktionen werden auch erst durch das Motivprogramm freigeschaltet. Dazu zählt etwa der Nachführ-Autofokus im Sportprogramm.
In der Regel bieten Kameras mindestens fünf Motivprogramme, der Trend geht aber zu immer mehr Motivprogrammen, heißt es von dem Branchenverband. Zu den am weitesten verbreiteten gehört der Porträtmodus, der das Gesicht scharf und den Hintergrund unscharf abbildet, was vor allem durch eine große Blendenöffnung erreicht wird. Bei Landschaftsaufnahmen hingegen kommt es auf eine große Schärfentiefe an - erzielt durch eine möglichst kleine Blendenöffnung.
Der Sport-Modus ist darauf ausgelegt, sich bewegende Menschen, Tiere und Objekte scharf abzubilden. Daher stellt die Kamera in diesem Modus die Verschlusszeit auf möglichst geringe Werte ein, die in erster Linie vom verfügbaren Licht abhängig sind. Je mehr Licht vorhanden ist, desto kürzer können die Verschlusszeiten sein. Der Sport-Modus leiste auch dann gute Dienste, wenn man sicher vor verwackelten Aufnahmen sein möchte. Er bietet sich beispielsweise auch für das Aufnehmen spielender Kinder an.
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