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BerichtePop-ups und Banner mit Browser-Add-ons verbannen
![]() Pop-ups und Werbebanner ade: Mit aktuellen Browsern und den richtigen Add-ons gestaltet sich das Surfen wesentlich entspannter. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn) am 03.03.2009 | Von Juliane Mroz, dpa Gelsenkirchen (dpa/tmn) - Pop-ups, Werbung und Banner sind lästig. Unerwünscht aufpoppende Fenster zu schließen kostet außerdem Zeit. Jeder Internetsurfer kennt das Problem. Zum Glück blocken die neuesten Versionen der gängigen Browser unerwünschte Pop-ups bereits selbstständig. Um jedoch auch unerwünschte Werbung und Banner zu blockieren, muss der Nutzer oft noch Add-ons, also kleine Erweiterungsprogramme, installieren. Der Pop-ups ohne Hilfe des Browsers Herr zu werden, ist oft so gut wie unmöglich. Manchmal ist es gar nicht so einfach, das kleine Kreuz zum Schließen des lästigen Fensters zu finden, denn das haben die Programmierer der Werbung meist gut versteckt. Geht der Klick daneben, öffnet sich zu allem Überfluss oft noch ein unerwünschtes Fensterchen. Gut also, wenn der Browser die lästigen Werbe-Pop-ups von vornherein unterdrückt. Laut Prof. Norbert Pohlmann, Leiter des Instituts für Internet-Sicherheit in Gelsenkirchen, leisten das alle aktuellen Versionen der gängigen Browser Mozilla Firefox, Internet Explorer und Opera. «Also immer die neueste Version benutzen», rät der Experte. «Neue Browser erkennen Pop-ups automatisch, und Sie können einstellen, ob sie diese zulassen wollen oder nicht.» Der Opera-Browser zeigt auch bei anonymen Pop-ups die IP-Adresse des Ursprungsservers an, so dass der Nutzer nachvollziehen kann, woher die Werbung kommt. Beim Firefox lassen sich zusätzlich zum integrierten Blocker noch Add-ons installieren. NoScript, das unter «addons.mozilla.org/de/firefox» kostenlos heruntergeladen werden kann, verhindert beispielsweise, dass nicht vertrauenswürdige Seiten Skripte wie Java ausführen. Firefox-Nutzer, die die Werbebanner auf Internetseiten loswerden wollen, können auch das Add-on AdBlock Plus installieren, das ebenfalls auf der Mozilla-Homepage zu finden ist. Das kostenlose Add-on erkennt und blockiert auch Flash-basierte Werbung. Einzelne Bilder, Werbeflächen oder sogar alle Inhalte, die von einem bestimmten Server kommen, lassen sich herausfiltern. Dazu muss der Nutzer nur mit der rechten Maustaste auf die Werbung klicken und dann die gewünschten Einstellungen über das Kontextmenü vornehmen. Auf Flächen, die blockiert werden können, weist das Add-on mit dem halbtransparenten Schriftzug «Blockieren» hin. Wer beim Surfen mit dem Internet Explorer keine Werbung sehen möchte, kann beispielsweise die kostenlose Erweiterung IE7Pro unter «ie7pro.com» herunterladen und installieren. Neben Werbe- und Flash-Blockern umfasst das Programm noch eine Reihe anderer praktischer Funktionen, wie beispielsweise das Wiederherstellen von Seiten nach einem Browser-Absturz oder Mausgesten. «Über Pop-ups kann Software auf Ihren Computer geladen werden, die Dinge tut, die Sie nicht wollen. Ein Beispiel dafür sind trojanische Pferde, die zum Beispiel Ihre Passworte mitlesen und dann versenden, oder die Ihren Rechner als Spam-Rechner nutzen», warnt Professor Pohlmann. Deshalb sollte der Browser grundsätzlich so eingestellt werden, dass er Pop-ups verbietet. Allerdings erfordere die Funktionalität mancher Seiten Pop-ups, gibt Tristan Nitot, Präsident von Mozilla Europe, zu bedenken. «Deshalb werden Pop-ups von Firefox zwar automatisch geblockt, sind aber leicht zu 'entblocken'.» Außerdem können in den Einstellung von vorneherein Ausnahmen festgelegt werden. So wie die Pop-ups ständig weiterentwickelt werden, arbeiten auch die Browser-Entwickler unentwegt an Gegenmaßnahmen. «Gelegentlich kann es aber dazu kommen, dass auch einmal ein ungewolltes Pop-up angezeigt wird», sagt Nitot. Aus Sicht des Mozilla-Präsidenten sind Pop-ups aber «in der Regel eher nervig als unsicher». Sie führten zu längeren Wartezeiten und machten die Nutzung des Internets damit langsamer. Zudem lenkten sie von den eigentlichen Inhalten ab. Matthias Gärtner, Sprecher des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik in Bonn, rät dennoch zur Vorsicht im Umgang mit Pop-ups. Da sie mit aktiven Inhalten arbeiteten, die auf dem Rechner des Nutzers ausgeführt werden, seien die kleinen Fenster «ein potenzielles Einfallstor für Schadsoftware». Deshalb sollten Computerbesitzer einen aktuellen Virenschutz benutzen und diesen sowie das gesamte System immer auf den neusten Stand bringen, rät Gärtner. Vor allem Windows-Nutzer, die mit dem Internet-Explorer surfen, sollten die automatischen Updates aktivieren, um kein Sicherheitsupdate zu verpassen. Wer den eigenen Browser auf die Probe stellen möchte, kann unter «popuptest.com» seinen Pop-up-Schutz testen. Links
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