Studenten surfen häufig ungeschützt im Internet
Studenten surfen häufig ungeschützt im Internet
IT-News-World.de
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am 02.03.2009
Bochum (dpa) - Eine große Zahl an Studenten surft dem Hochschulmagazin Unicum zufolge ungeschützt im Internet. Bei einer Onlineumfrage, an der rund 750 Studenten teilnahmen, kam heraus, dass bei 30 Prozent der Befragten große Sicherheitslücken in ihrem Netzwerk zu finden seien.
Fast jeder Zweite hatte beispielsweise schon mit einem sogenannten Trojaner zu tun, jeder Fünfte mit einem Virus, wie der Unicum Verlag in Bochum mitteilte. Als Hauptgrund dieser Lücken wird der Verzicht vieler Internetuser auf die Verschlüsselung ihrer WLAN-Netzwerke genannt. Teils seien Zugänge auch mit seit Jahren veralteter WEP-Verschlüsselung unzureichend geschützt. Dies könne für den Nutzer zum Problem werden. Wenn Eindringlinge den WLAN-Zugang für Straftaten missbrauchen, gelte der Besitzer als Verursacher und müsse mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, schreibt das Magazin.
Um sich vor Hacker-Angriffen auf den privaten WLAN-Zugang zu schützen, empfiehlt das Magazin die drahtlosen Netzwerke richtig zu verschlüsseln. Dies seit mittels einer sogenannten WPA2-Technik möglich. Die notwendige Software könne sich von der Internetseite des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik kostenlos heruntergeladen werden. Zum weiteren Schutz sei es ebenso wichtig Passwörter zu benutzen, die mindestens acht Zeichen lang sind und auch Sonderzeichen und Ziffern enthalten.
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