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SpieleWenn Spieler sich die Karten legen - Neue PC-Titel
![]() Ein nachdenklicher Zauberer Simon: Sollte er gegen die Außerirdischen vielleicht doch einfach zur Kettensäge greifen? (Bild: TGC/dpa/tmn) am 02.03.2009 | Von Heiko Haupt, dpa Hamburg (dpa/tmn) - Es gibt Kartenspiele und es gibt Computerspiele - gemeinsam hatten beide Gattungen bisher wenig. Doch nun kommt mit «BattleForge» ein PC-Titel, der dem angeschlagenen Genre der Echtzeitstrategie mit dem Einsatz virtueller Karten neue Wege weisen will. Bei den weiteren Neuerscheinungen im März handelt sich dagegen eher um klassische Spiele-Kost. So kommen mit «Codename Panzers Cold War» und «Empire: Total War» weitere Neuheiten für Strategie-Liebhaber. Mit «Simon the Sorcerer: Wer will schon Kontakt» geht eine beliebte Adventure-Serie in die fünfte Runde. Und Ubisoft nutzt den Namen Tom Clancy nach diversen Agenten-Abenteuern nun für das Flieger-Action-Spiel «H.A.W.X.». Bis vor kurzem gehörte es für Spiele-Anbieter fast schon zum guten Ton, monatlich immer neue Echtzeit-Strategiespiele auf den Markt zu werfen. Die spielten mal in der Antike, mal im Mittelalter oder gern auch im Zweiten Weltkrieg. Im Grunde funktionierten sie aber immer nach dem gleichen Prinzip: Es mussten Gebäude errichtet werden, in denen dann Krieger oder Panzer produziert wurden, um damit wiederum den Gegner zu schlagen. Das sorgte über Jahre hinweg für verlässliche Verkaufszahlen, wurde aber dann selbst eingefleischten Fans zu langweilig. Daher will Electronic Arts der Echtzeitstrategie nun mit «BattleForge» neues Leben einhauchen. Hier wird der übliche Gebäudebau zur Einheiten-Produktion durch Karten ersetzt. Dabei nutzt der Publisher das Prinzip der sogenannten «Tradings-Cards». Der Käufer bekommt mit dem Spiel ein Basispaket an virtuellen Karten. Vor der jeweiligen Partie überlegt er sich, welche Karten er nutzen will, um damit aus den verfügbaren Einheiten die am besten geeignete für die jeweilige Aufgabe zu beschwören. Um die Auswahl zu erhöhen, lassen sich gegen Gebühr weitere Karten nachkaufen. ![]() Ein nachdenklicher Zauberer Simon: Sollte er gegen die Außerirdischen vielleicht doch einfach zur Kettensäge greifen? (Bild: TGC/dpa/tmn) Wichtig ist die Auswahl vor allem deshalb, weil es in «BattleForge» nicht allein darum geht, den Computer zu besiegen - vielmehr sollen die Gegner wie in einem Online-Spiel gegeneinander antreten. Dahinter steckt übrigens kein völlig neues Entwicklungsstudio aus einem fernen Land. Erdacht hat das Prinzip ein Team um den deutschen Entwickler Volker Wertich, der unter anderem für «Die Siedler» und «Spellforce» verantwortlich war. Wie gut die Mischung aus Karten- und Computer-Spiel funktioniert, lässt sich ab 26. März überprüfen. Der Preis des Spiels wird bei 50 Euro liegen. Während «BattleForge» noch eine unbekannte Größe ist, zählt «Codename Panzers» zu den bekannten Strategiespielen. Allerdings schien das Aus der Serie im Jahr 2008 schon besiegelt, da der Publisher 10tacle Pleite machte. Nun allerdings taucht das damals schon angekündigte «Codename Panzers: Cold War» im Programm von Atari auf. Es soll schon Anfang März für knappe 50 Euro bei den Händlern stehen. Die Handlung ist im Jahr 1949 in einem fiktiven Krieg angesiedelt, der sich aus dem Kalten Krieg entwickelt hat. Zu einiger Berühmtheit unter den PC-Strategen hat es auch die von Sega vertriebene «Total War»-Serie gebracht. Hier setzt man traditionell auf die Kombination von Runden- und Echtzeitstrategie: Auf einer Weltkarte werden ohne Zeitdruck im Rundenmodus Städte ausgebaut und Armeen verschoben, die sich dann auf Wunsch in Echtzeit und mit Tausenden von Einheiten Gefechte mit den Gegnern liefern. Mit «Empire: Total War» nimmt sich die Serie jetzt des Kolonial-Zeitalters an. Erstmals soll es auch auf den Weltmeeren richtig zur Sache gehen. Laut Sega steht der Titel ab dem 6. März für rund 50 Euro in den Regalen. Mit Strategie kommen dagegen Spieler in der Adventure-Serie «Simon the Sorcerer» nicht sehr weit. Zauberlehrling Simon tauchte erstmals 1993 als Held eines gleichnamigen Spiels auf, bei dem für den 26. März angekündigten «Wer will schon Kontakt» handelt es sich um den mittlerweile fünften Teil. Wie bei Adventures üblich, geht es vor allem darum, die Handlung durch das Lösen von Rätseln voranzutreiben. Bei «Simon» gehört traditionell auch eine große Portion Humor zum Spiel. Aktuell bekommt es der Zauberlehrling mit einer Invasion aus dem All zu tun, wird mit Agentenmaulwürfen und Riesentintenfischen konfrontiert. «Simon the Sorcerer: Wer will schon Kontakt» soll rund 40 Euro kosten. Der Name Tom Clancy steht nicht nur für Geheimdienst-Thriller in Buchform, sondern auch für all jene Spiele des Publishers Ubisoft, in denen es um taktisches Schleichen und Schießen geht. Mit «Tom Clancy's H.A.W.X» erscheint nun aber ein Titel, der irgendwo zwischen Flugsimulation und Action angesiedelt ist. Kurz gesagt gilt es, einen Jet zu fliegen und Gegner unter Beschuss zu nehmen. Empfehlungen
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