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T-Mobile und Nokia arbeiten bei Handy-Diensten zusammen

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T-Mobile und Nokia arbeiten bei Handy-Diensten zusammen IT-News-World.de 3 5 6
Ovi-Store
Demnächst sollen T-Mobile-Kunden mit Nokia-Handys auf den Ovi-Store zugreifen können. (Bild: Nokia)

am 17.02.2009

Barcelona (dpa) - Der Mobilfunk-Betreiber T-Mobile will mit dem weltgrößten Handyhersteller Nokia bei Diensten für Mobiltelefone zusammenarbeiten. T-Mobile-Kunden mit Nokia-Handys sollen von der zweiten Jahreshälfte an direkt auf die Nokia-Plattform Ovi zugreifen können.

Das kündigte der deutsche Mobilfunkbetreiber auf dem Mobile World Congress (16. bis 19. Februar) in Barcelona an. Nokia hatte kurz zuvor in Barcelona angekündigt, Ovi (Finnisch für «Tür») zu einem Software-Marktplatz nach dem Vorbild des App Store für Apples iPhone auszubauen.

Gleichzeitig entwickelt T-Mobile auch die eigene Handy-Internet-Plattform weiter. Bereits vom ersten Quartal 2009 an sollen die Kunden kleine Programme für mobile Dienste, sogenannte Widgets, auch auf anderen Geräten als dem iPhone oder dem Google-Handy G1 nutzen können.

Damit können die Nutzer direkt auf Online-Dienste wie Instant Messenger oder Onlineshops zugreifen. Und auch bei den Tarifen versucht T-Mobile, einem breiteren Publikum die Internet-Nutzung unterwegs schmackhaft zu machen. So sollen Pakete für Sprachtelefonie und Datendienste in Zukunft nicht mehr nur den Kunden mit Smartphones vorbehalten sein.

Im vergangenen Jahr sei die Zahl der Kunden, die mobiles Internet nutzen, um 30 Prozent gewachsen, sagte T-Mobile-Chef Hamid Akhavan. Der Datenverkehr habe sich mehr als verdreifacht und die Umsätze mit Daten seien um mehr als 40 Prozent gewachsen. Um dem Boom der mobilen Datendienste Herr zu werden, müssen die Betreiber ihre Netze aufrüsten.

Wie der kleine Konkurrent O2 will auch T-Mobile 2009 den Testbetrieb mit der Technologie HSPA+ starten, die Download- Geschwindigkeiten von 28 MBit pro Senkunde ermöglichen soll. Außerdem experimentiert die Telekom-Mobilfunksparte weiter mit dem UMTS-Nachfolger Long Term Evolution (LTE), der in der Spitze Downloadraten von mehr als 100 Megabit je Sekunde ermöglichen soll. Wann die Technologie für die Kunden in Deutschland verfügbar sein wird, konnte Akhavan noch nicht sagen.

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