Experten erwarten Spamwelle am Valentinstag Der Tag der Liebenden wird immer mehr auch zum Tag der Cyber-Kriminellen - sie versuchen, Internet-Nutzer mit betrügerischen E-Mails abzuzocken. (Bild: dpa) am 13.02.2009 Ingolstadt (dpa/tmn) - Ob Weihnachten, US-Präsidentenwahl oder Fußball-WM: Cyberkriminelle nutzen viele Gelegenheiten, nichts ahnende Internetnutzer abzuzocken. Das gelte auch für den Valentinstag an diesem Samstag (14. Februar), warnt Kaspersky Lab. Der «Tag der Verliebten» sei eine sehr gute Gelegenheit für Cyberkriminelle, um zum Beispiel sensible persönliche Daten über Phishing-Attacken zu stehlen, so der Anbieter von Anti-Viren-Software aus Ingolstadt. Die Experten des Unternehmens raten daher «eindringlich, sich auf den gesunden Menschenverstand zu verlassen, wenn es um die Internetnutzung an einem solch emotionalen Tag geht.» Ein typischer Angriff könnte demnach so aussehen: Der Internet-Nutzer bekommt eine E-Mail mit dem Betreff «Überraschung - Sie haben eine digitale Valentinskarte erhalten». Und da die Neugier überwiegt, klickt der Anwender auf die angehängte Datei, die angeblich die Grußkarte enthält. Doch dieser eine Klick auf die Datei oder auf einen Link in der E-Mail könne schon genügen, um sich unwissentlich einen Trojaner auf dem PC zu holen. Dieses Programm stellt für den Angreifer eine Art geheime Hintertür dar, durch die er - vom Besitzer des Rechner unbemerkt - auf das System zugreifen kann.
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