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Neues Info-Material klärt über Internet-Abzocke auf

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am 02.02.2009

Stuttgart/Düsseldorf (dpa/tmn) - Im Kampf gegen Kriminalität im Internet weisen die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen mit neuen Informationsmaterialen auf mögliche Gefahren hin.

Die Verbraucherschützer aus Stuttgart haben einen Videoclip ins Internet gestellt, der sich vor allem an Jugendliche und ihre Eltern richtet. Regelmäßig flatterten Surfern Rechnungen und angebliche Mahnungen von Firmen, Inkassobüros oder Rechtsanwälten ins Haus, weil die Betroffenen leichtfertig vermeintlich kostenlose Dienstleistungen in Anspruch genommen hätten, berichtet die Verbraucherzentrale. Das reiche von Software- oder Musik-Downloads bis hin zur Berechnung der eigenen Lebenserwartung. Die Verbraucherschützer warnen in ihrem Video vor leichtfertigen Bestellungen und stellen auf ihrer Website Hintergrundinfos sowie einen Musterbrief zur Ablehnung unberechtigter Forderungen bereit.

Mit drei neuen Broschüren warnt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen vor Abzocke und Datendiebstahl. Fast vier Millionen Deutsche seien schon einmal Opfer von Computer- oder Internetkriminalität geworden, sagte Nordrhein-Westfalens Medienminister Andreas Krautscheid (CDU). «Viele Internetnutzer sind völlig ahnungslos und wissen nicht, wie sorglos sie mit ihren eigenen Daten umgehen.»

Die Broschüre «Internetkriminalität» gebe Hinweise zum Selbstschutz und Erkennen von Gefahren, informiere über Online-Banking, Viren und illegale Web-Inhalte. Themen seien zudem der Datendiebstahl, Urheberrechts- oder Persönlichkeitsverletzungen. Das Heft «Identitäten im Netz» beschäftige sich mit der Frage, wie viele Informationen über die eigenen Person in der virtuellen Welt verfügbar sein sollten. Die dritte Broschüre «Games» setze sich mit den vielfältigen Aspekten des Online-, Konsolen- und Computerspielens auseinander.

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