Verbraucherschützer warnen vor Download-Seiten
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IT-News-World.de
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am 23.01.2009
Leipzig (dpa/tmn) - Auf der Suche nach populärer kostenloser Software wie OpenOffice surfen Verbraucher im Internet leicht in eine Kostenfalle hinein. Unseriöse Anbieter versuchten, Freeware teuer zu verkaufen, warnt die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig.
Dazu leiten sie den Anwender auf ein Eingabeformular zur Registrierung, bevor es zum Download geht. Später flattert dann monatlich eine Rechnung ins Haus. Deshalb raten die Verbraucherschützer vor einer Anmeldung bei Online-Diensten stets genau auf die Bedingungen zu schauen und etwaige Formulareingaben per Ausdruck zu dokumentieren.
Viele Surfer landen laut Verbraucherzentrale zur Zeit auf der Seite «opendownload.de». Bei der Anmeldung sei nur ein kleiner Hinweis auf die mit der Mitgliedschaft verbundenen Kosten in Höhe von knapp 100 Euro jährlich sichtbar. Wer das Häkchen zur Anerkennung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen setze, erkläre nach der Formulierung des unseriösen Anbieters sogar seinen Verzicht auf das zweiwöchige Widerrufsrecht. Deshalb habe die Verbraucherzentrale den Betreiber der Internet-Seite bereits abgemahnt.
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