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Online und offline: Alternativen zu Word

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OpenOffice Writer
Büro-Software frei Haus: Das kostenlose OpenOffice.org enthält neben einem Schreibprogramm unter anderem eine Tabellenkalkulation. (Bild: Appel/dpa/tmn)

am 23.12.2008 | Von Sven Appel, dpa

Hamburg (dpa/tmn) - Die Büroanwendung Word von Microsoft ist zweifelsohne ein gutes Programm. Aber leider ist die Software nicht ganz billig - und besitzt viele Funktionen, die nicht jeder benötigt.

Grund genug für viele PC-Besitzer, nach einer günstigeren Alternative Ausschau zu halten. Lange suchen müssen sie nicht - Ausweichmöglichkeiten gibt es offline, also zum Installieren auf dem eigenen Rechner, sowie online, sprich webbasiert.

Words bekannteste Konkurrenz ist OpenOffice Writer aus der OpenOffice-Büro-Software-Suite. Die komplette Programmsammlung ist kostenlos und kann unter «openoffice.org» heruntergeladen werden. Es ist in verschiedenen Sprachen sowie für verschiedene Betriebssysteme erhältlich.

Im Großen und Ganzen bietet OpenOffice Writer alles, was ein gutes Schreibprogrammen haben sollte: Dazu zählen Funktionen wie Auto-Korrektur, Indizierung, Erstellen von Tabellen im Textdokument, Literaturdatenbank oder Umwandeln des Dokument in eine pdf-Datei. Das Programm unterstützt zudem viele Formate, darunter verschiedene Word-Formate. Der Anwender muss also nicht befürchten, dass sein in OpenOffice erarbeitetes Dokument auf anderen Rechnern nicht geöffnet werden kann.

StarOffice basiert auf OpenOffice, ist aber kostenpflichtig. Erst kürzlich ist die Version 9 für Windows, Mac OS X und Linux erschienen. Sie enthält unter anderem zusätzliche Vorlagen und Schriftarten. Die Version für Windows-Nutzer ist ab rund 18 Euro erhältlich, die Deluxe-Fassung, die auch auf Linux- oder Mac-Rechnern installiert werden kann, schlägt mit etwa 50 Euro zu Buche.

Wie OpenOffice ist auch AbiWord kostenlos. Auf weiterführende Funktionen wie eine Literaturdatenbank oder das Erstellen von pdf-Dokumenten muss der AbiWord-Nutzer allerdings verzichten. Auch die Zahl der unterstützten Formate ist vergleichsweise gering. Dennoch dürfte das Gros der PC-Besitzer auch mit diesem Programm auskommen: Um einen kurzen Brief an den Vermieter aufzusetzen oder einen Aushang fürs Schwarze Brett zu schreiben, reicht AbiWord allemal. AbiWord ist ebenfalls für Windows, Mac OS X und Linux erhältlich.

Google Docs ist ein webbasiertes Programm zum Erstellen und Bearbeiten von Textdokumenten. Dazu bietet es die grundlegenden Werkzeuge: Rechtschreibprüfung, Wortzählung, verschiedene Styles, das Erstellen und Einfügen von Tabellen sowie von Bildern und Grafiken. Der Nutzer kann bereits erarbeitete Dokumente hochladen und dann in Google Docs daran herumfeilen. Anschließend kann er diese online speichern oder wieder auf seinen Rechner herunterladen. Dabei bietet Docs unter anderem eine Umwandlung ins pdf-Format an.

Eine witzige Funktion von Google Docs: Das Programm sucht auf Wunsch seines Anwenders zu bestimmten Wörtern in Nachschlagewerken nach Synonymen, der richtigen Schreibweise oder ihrer Bedeutung. Ein Nachteil von Google Docs: Derzeit ist nur eine Beta-Version mit englischer Menü-Sprache verfügbar. Allerdings kann für die Rechtschreibprüfung auch Deutsch als Sprache ausgewählt werden.

Das Prinzip von Zoho Writer ist das selbe wie bei Google Docs: Der Anwender registriert sich und legt somit ein Nutzerkonto bei Zoho an - kostenlos. Anschließend lassen sich neue Dokumente online erstellen oder bereits auf dem eigenen Rechner vorhandene Dokumente zur Bearbeitung hochladen. Auch Zoho Writer ist noch im Beta-Stadium. Sein Funktionsumfang ist jedoch größer als der von Google Docs.

Das Konto lässt sich mit einem Webmail-Account etwa von Google verknüpfen, so dass Mails auch direkt aus Zoho Writer heraus verschickt werden können. Eine wichtige Rolle spielt bei Zoho die Möglichkeit, anderen Anwendern den Zugang zu den Dokumenten zu gewähren - sei es nur zum Ansehen oder gar zum gemeinsamen Bearbeiten. Das ist bei einem auf dem eigenen Rechner installierten Schreibprogramm dagegen kaum möglich.

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