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Schnurlos sprechen: Experten raten zu DECT-Telefonen

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Schnurlos sprechen
Auf die neueste Technik achten: Moderne schnurlose DECT-Telefone geben deutlich weniger Strahlung ab als alte Geräte. (Bild: dpa)

am 23.12.2008

Augsburg (dpa) - Schnurlose Telefone sind beliebte Weihnachtsgeschenke. Wer noch schnell dieses Geschenk besorgen will, sollte nach Empfehlung des Landesamtes für Umwelt auf die neueste DECT-Technik achten, die seit einigen Wochen auf dem Markt ist.

«Diese schnurlosen Mobilteile geben deutlich weniger elektromagnetische Strahlung ab, da die Funkleistung im Standby-Modus vollständig heruntergefahren wird», sagt Umweltphysiker Wolfgang Vierling. «Für Leute, die nicht an die Grenzwerte glauben, ist so ein Telefon eine echte Vorsorge, zu der wir vom Umweltamt raten.»

Entscheidend bei diesen neuen DECT-Geräten (Digital Enhanced Cordless Telephon - deutsch: digital verstärktes schnurloses Telefon) ist die Basisstation, die bei herkömmlichen Geräten in der Wohnung ununterbrochen sendet und damit elektromagnetische Felder erzeugt. Bei den neuen Geräten wird nur bei Bedarf gesendet. Ist das Telefongespräch beendet, schaltet sich die Basisstation automatisch aus. Dadurch werde die Funkleistung mit der einhergehenden elektromagnetischen Strahlung um bis zu 80 Prozent reduziert.

Willkommener Nebeneffekt bei diesen DECT-Telefonen ist, dass diese schnurlosen Telefone auch bis zu 60 Prozent weniger Strom verbrauchen und dadurch eine längere Sendedauer haben. Beim Preis unterscheiden sich diese Telefone nach Vierlings Angaben kaum von anderen Apparaten. Die maximale Reichweite der neuen Geräte beträgt nach Vierlings Angaben 150 Meter im Freien und bis zu 25 Meter in Gebäuden. Vieling: «Wer trotz gesetzlich vorgeschriebener Grenzwerte bei schnurlosen Telefonen vor elektromagnetischer Strahlung Angst hat, kann mit den neuen DECT-Geräten wirklich alles tun, um die Befürchtungen zu minimieren.»

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