Für Verbraucher: Lockvogelangebote auf Portal melden
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Verbraucherschützer ermöglichen Kunden, zweifelhafte Schnäppchen von Discountern oder auch Elektromärkten zu melden. (Bild: www.vz-nrw.de/lockvogel/dpa/tmn)
am 12.11.2008
Düsseldorf (dpa/tmn) - Fleisch zum unschlagbaren Preis, USB-Sticks fast geschenkt: Prospekte von Discountern oder Elektromärkten lesen sich bestens. Aber oft sind die Schnäppchen ausverkauft -selbst wenn die Interessenten in Rekordzeit zum Laden gerast sind.
Da drängt sich in vielen Fällen der Verdacht auf, dass es sich um Lockvogelangebote handelt. Und diesen Verdacht können betroffene Verbraucher unter www.vz-nrw.de/lockvogel äußern. Dafür gibt es ein Formular, in das sich eintragen lässt, welches scheinbare Schnäppchen bei welchem Händler wann nicht zu haben war. Außerdem können die Nutzer erläutern, wie die Verkäufer das begründet haben und warum sie der Meinung sind, dass in ihrem Fall tatsächlich ein Lockvogelangebot vorliegt.
Die Seite wird bereits seit Mitte 2007 von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen betrieben. Seitdem ist eine vierstellige Zahl an Beschwerden von Kunden zusammengekommen. Sie berichten zum Beispiel vom beworbenen billigen Wäschetrockner, der angeblich gar nicht an das Geschäft ausgeliefert wurde - oder von den Spannbetttüchern, die bereits vor Beginn der Preisaktion ausverkauft waren.
Besonders viele der Beschwerden drehen sich um nicht verfügbare Lebensmittelschnäppchen. Aber auch PCs und Telekommunikationsgeräte sowie Freizeitartikel sind oft vertreten, so die Verbraucherzentrale in Düsseldorf. Sie veröffentlicht die Beschwerden nicht nur, sondern hat bereits sechs Unternehmen wegen unlauterer Werbung abgemahnt.
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