Mails mit vermeintlichen Infos zur US-Wahl löschen
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Barack Obama begeistert die Massen - davon wollen Cyber-Kriminelle profitieren: Sie verschicken Spam - vermeintlich im Namen des designierten US-Präsidenten. (Bild: dpa)
am 06.11.2008
Mainz (dpa/tmn) - Kriminelle Spammer wollen sich das weltweite Interesse an den Präsidentschaftswahlen in den USA zunutze machen. Das Unternehmen Sophos aus Mainz warnt vor massenhaften verschickten Mails mit dem Absender «news@president.com».
Hinter einem Link verberge sich nicht wie vorgegaukelt ein Video mit Barack Obama, sondern ein Trojaner, erklärt der Hersteller von IT-Sicherheitslösungen. Der Schädling sei etwa auf das Ausspionieren von Passwörtern hin programmiert. Nicht nur die genannten, sondern auch andere E-Mails aus unbekannter Quelle, die angeblich Infos über den künftigen US-Präsidenten enthalten, werden besser sofort gelöscht. Ereignisse von allgemeinem Interesse - von der Finanzkrise bis zum Valentinstag - auszunutzen, ist eine unter Onlinekriminellen eine beliebte Masche.
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