Google Earth auch ohne Internetverbindung nutzen
Google Earth auch ohne Internetverbindung nutzen
IT-News-World.de
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am 15.10.2008
Meerbusch (dpa-infocom) - Google Earth ist eine Internetanwendung im klassischen Sinn: Das Programm lädt im Betrieb ständig Daten aus dem Netz nach. Beim Ansteuern neuer Ziele werden die passenden Satellitenbilder aus dem Netz geholt und auf den Rechner kopiert.
Was viele nicht wissen: Eine Internetverbindung ist gar nicht zwingend notwendig. Google Earth lässt sich mit wenigen Handgriffen auch offline nutzen, ohne aktuelle Internetanbindung. Das ist zum Beispiel immer dann praktisch, wenn man gerade unterwegs ist - oder der Internetzugang unverhältnismäßig teuer ist.
Möglich wird das dank des Zwischenspeichers, den sogenannten Cache. Google Earth merkt sich bereits geladene Bilder im eigenen Zwischenspeicher. Wird dasselbe Areal noch einmal angesteuert, werden die Bilder nicht mehr aus dem Netz geladen, sondern direkt aus dem Zwischenspeichert. Weil der Speicher in der Standardeinstellung recht klein ist, sollte man ihn zunächst mit dem Befehl «Tools | Optionen | Cache» vergrößern.
Wer gleich 2 GB dafür reservieren möchte, auf großen Festplatten gar kein Problem, trägt den Wert 2000 in das Feld «Größe des Festplatten-Cache» ein. 2 Gbyte ist die Maximalgröße, die für fast jeden Weltenbummler ausreichen dürfte. Alle wichtigen Orte sollten vor der Abreise einmal mit Google Earth angeflogen und in der gewünschten Vergrößerungsstufe angezeigt werden. Nur dann legt Google Earth die Daten und Bilder im Zwischenspeicher auf Festplatte ab. Einmal besuchte Orte lassen sich dann später auch ohne Internetverbindung ansteuern, ohne Nachladen irgend welcher Daten.
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