Geldanlage-Spam: Kriminelle nutzen Angst vor Krise
Geldanlage-Spam: Kriminelle nutzen Angst vor Krise
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Viele Anleger sind angesichts der Talfahrt an den Börsen verunsichert. Das versuchen Kriminelle mit dubiosen Angeboten per Spam-Mail auszunutzen. (Bild: dpa)
am 10.10.2008
Bochum/Bonn (dpa/tmn) - Wer in diesen Tagen Angebote für Kredite oder Geldanlagen im E-Mail-Fach findet, sollte die Nachrichten löschen. Meist stecken dahinter Spammer oder Kriminelle, warnt G Data, ein Anbieter von Sicherheitssoftware aus Bochum.
Sie wollten aus der Verunsicherung vieler Verbraucher angesichts der weltweiten Finanzkrise Profit schlagen. In den Spam-Filtern des Unternehmens waren in den vergangenen Tagen zahlreiche solcher Nachrichten aufgelaufen - Tendenz auf absehbare Zeit wohl weiter steigend. Die Ziele der Täter reichen demnach vom Einschleusen von Schadprogrammen auf Rechner von Verbrauchern über das Abgreifen von Daten bis hin zum Erschleichen von Gebühren für Dienstleistungen, die am Ende nicht erbracht werden.
«Internet-Kriminelle nutzen immer Vorkommnisse von hohem allgemeinem Interesse aus», sagt auch Matthias Gärtner vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn. Verbraucher, die sich derzeit um ihr Erspartes sorgen, sollten das im Hinterkopf haben und außerdem wissen: «Eine seriöse Bank setzt sich auf seriöse Weise mit ihren Kunden in Verbindung und nicht mit solchen E-Mails.»
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