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AktuellesKauf im Internet: Auf sichere Bezahlung achten
am 06.10.2008 Darmstadt (dpa) - Beim Kauf im Internet raten Verkaufsplattformen wie das Online-Auktionshaus eBay ausdrücklich davon ab, bestellte Ware vorab zu bezahlen. «Die einseitige Vorleistung ist nicht abgesichert, und es ist in der Regel schwer, sein Geld zurückzubekommen.» Das sagt eBay-Sprecherin Maike Fuest. Auf diese Weise soll ein Mann aus dem südhessischen Dreieich tausende Menschen um mehrere hunderttausend Euro betrogen haben. Er wurde am Montag (6. Oktober) vor dem Landgericht Darmstadt wegen gewerbsmäßigen Betruges in 71 Fällen zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Ein weiteres Verfahren steht bevor. Ist die Kreditkarte ein sicheres Zahlungsmittel? Die Bezahlung per Kreditkarte ist schnell und bequem, das Geschäft kann jederzeit zurückverfolgt werden. Zudem bieten die meisten Kreditkartenanbieter einen Haftungs-Schutz bei Online-Käufen. Bei vielen besteht auch die Möglichkeit, Buchungen rückgängig zu machen. Bei eBay gibt es zudem ein sogenanntes Käuferschutzprogramm, das in Fällen von Betrug seit September in unbegrenzter Höhe Ersatz leistet. Ein Anspruch besteht aber nur für Käufer, die den betrügerischen Händler über das eBay-eigene System PayPal bezahlt haben. Ist eine Überweisung ratsam? Internet-Käufe per Überweisung haben den Nachteil, dass die Rückforderung bei Missbrauch schwierig ist. Bei Auslandszahlungen können zudem hohe Gebühren anfallen. Und: Die Bank kann die Buchung nicht rückgängig machen. Wer haftet, wenn Ware nicht ankommt? Erreicht die Ware den Kunden nicht, obwohl der Händler behauptet, sie bereits abgeschickt zu haben, muss der Händler den Versand nachweisen. Erbringt er den Nachweis, und die Ware wurde unversichert verschickt, hat der Kunde das Nachsehen.
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