Neue Software soll Handys zum Nothelfer machen
Neue Software soll Handys zum Nothelfer machen
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Die Software funktioniert auf 150 Modellen von Nokia und Sony Ericsson. Helfen kann sie nur, wenn man das Handy im Notfall auch dabei hat. (Bild: dpa)
am 17.09.2008
Starnberg/München (dpa/tmn) - Eine Software soll aus dem Handy einen Helfer in medizinischen Notlagen machen. Der in Starnberg ansässige Anbieter Pharmatechnik will sein Programm erstmals auf der Apothekermesse Exopharm (18. bis 21. September) in München präsentieren.
Mit Hilfe der Software «AP1 Schutzengel» können auf dem Handy medizinische Daten des Besitzers gespeichert werden. Außerdem zeigt das System per Funkzellenortung die nächste Notapotheke an. Welche Daten im Gerät hinterlegt werden, bestimmt der Anwender selbst. Sollte der Handy-Besitzer sich in einer medizinischen Notlage befinden, könnten sich zum Beispiel Ärzte oder Sanitäter anhand der gespeicherten Daten ein genaueres Bild von dem Patienten machen. Zu den Informationen, die sich laut Hersteller per Knopfdruck abrufen lassen, gehören Angaben zu Vorerkrankungen, Impfungen oder die Adresse des Betroffenen sowie Hinweise auf zu verständigende Angehörige.
Die Software ist dem Hersteller zufolge derzeit für rund 150 Handy-Modelle von Nokia und Sony Ericsson verwendbar. Bis Ende des Jahres sollen es 300 Modelle sein. Das Programm kostet nach vierwöchiger Probezeit einmalig 19,95 Euro. Für den Dienst werden zudem monatlich 3,95 Euro berechnet.
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