Internet und Telefonieren: Viele sind überversorgt
Internet und Telefonieren: Viele sind überversorgt
IT-News-World.de
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am 09.09.2008
Düsseldorf (dpa/tmn) - Festnetz, Mobiltelefonie und Internet wachsen zunehmend zusammen. Häufig kombinieren die Anbieter mehrere Dienste. Verbraucher sind daher gut beraten, den Abschluss doppelter Flatrates zu vermeiden.
Viele haben zum Beispiel zwei Verträge, in denen eine Flatrate für Festnetzgespräche enthalten ist, ergab eine Tarif-Prüfung des Hörfunkprogramms WDR 2 mit dem Internetportal «billiger-telefonieren.de» mit Sitz in Düsseldorf. Mehrere hundert Verbraucher hatten im August ihre Kosten auf Sparpotenzial prüfen lassen.
Die Experten stießen in dem «Tarif-Check» auf zwei unnötige Kostentreiber: Viele Verbraucher benötigen demnach ihren klassischen Festnetz-Anschluss nicht mehr. Denn sie telefonieren bereits über ihren DSL-Anbieter kostenfrei ins Festnetz und können sich die monatliche Gebühr für einen Festnetzanschluss sparen. Ein Hörer wickelte zum Beispiel fast sämtliche Festnetzgespräche über sein Handy ab, dessen Vertrag dafür eine Pauschale beinhaltet. Die Festnetz-Flatrate seines DSL- oder Telefonanschlusses ist also überflüssig und kann gekündigt werden, erläutern die Betreiber des Tarifportals.
Außerdem waren viele Handy-Verträge veraltet und sahen noch eine monatliche Grundgebühr vor. Gängig seien heute aber mittlerweile monatliche Guthaben zum Abtelefonieren, heißt es. Für die meisten Verbraucher sei es sogar noch günstiger, den Handyvertrag ganz zu kündigen und zu einem sogenannten Prepaid-Discounter zu wechseln. Bei ihnen seien Minutenpreise von unter zehn Cent zu haben - auf diesem Weg lasse sich die Handyrechnung meist deutlich senken. Insgesamt könnten Verbraucher den Angaben zufolge bis zu 650 Euro pro Jahr bei den Telefon- und Internetkosten sparen.
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