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«Parlez-vous Français?» Kostenlose Sprachkurse im Netz

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Sprachkurse im Netz
Mehr als stures Vokabel-Pauken - das Angebot an Gratis-Sprachkursen im Netz wächst. (Bild: Wenda/dpa/tmn)

am 30.07.2008 | Von Stefanie Hiekmann, dpa

Hamburg (dpa/tmn) - Beim Urlaub in Spanien oder beim Meeting mit Geschäftspartnern aus Übersee: Wer Fremdsprachen beherrscht, ist im Vorteil. Alle, die in der Schule nicht aufgepasst haben, können es in der Volkshochschule oder mit Lernsoftware versuchen.

Oder sie nutzen eines der vielen Portale, auf denen sich kostenlos Sprachen lernen lassen. Meist sind die Webseiten in mindestens zwei Bereiche gegliedert: In einem erklärenden können sich die Nutzer die Grammatik zu Gemüte führen. Und ein praktischer Teil dient dazu, das Erlernte mit Hilfe von Lückentexten, Quiz-Übungen und Multiple-Choice-Tests anzuwenden. Teilweise gibt es zusätzlich Dialoge zum Anhören und Nachsprechen.

Vor einigen Jahren war das Angebot noch weitgehend auf Englisch beschränkt. Heute gibt es auch Möglichkeiten, Französisch, Italienisch oder Spanisch zu lernen. Umfangreiche Portale sind zum Beispiel «spanisch-lehrbuch.de» und «italienisch-lehrbuch.de».

Wer sein Französisch verbessern will, kann sich etwa an die Seiten des Fernsehsenders TV5 («tv5.org/TV5Site/lf/langue_francaise.php») oder des Radiokanals France Internationale halten (RFI - «rfi.fr/francais/languefr/statiques/accueil_apprendre.asp»). Auch die britische BBC («bbc.co.uk/worldservice/learningenglish») hat ein Sprachenportal. Angesprochen sind hier aber nur jeweils vor allem Fortgeschrittene, da die Seiten auf Französisch beziehungsweise auf Englisch gestaltet sind.

Bei den Fernsehsendern und auch bei RFI gibt es über die Lektionen hinaus Videos oder Radionachrichten, in denen speziell für Lernende langsam und verständlich gesprochen wird. Die Texte lassen sich am Bildschirm mitlesen. In Deutschland bietet der Westdeutsche Rundfunk (WDR) mit «Surfin' Britain» («planet-schule.de/surfin-britain») eine interaktive «Sprach- und Kulturreise» an.

Ein privat betriebenes Portal ist «englisch-hilfen.de». Neben Grammatik-Lektionen und Übungen bietet es einen thematisch sortierten Vokabelteil und Tests. Bei letzteren kann der Nutzer per Mausklick kontrollieren, ob er alles richtig gemacht hat.

Heinz-Peter Meidinger von der Vereinigung der Gymnasiallehrer, dem Deutschen Philologenverband, sieht die Portale als «wertvolle Ergänzung zum modernen Englischunterricht». Punkten könnten die Onlinekurse nicht zuletzt dadurch, dass immer wieder aktuelle Themen aufgegriffen werden. «So aktuell kann kein Lehrbuch sein.»

Ganz ohne Lehrer klappt es nach Meidingers Ansicht aber nicht. Das gelte für Jugendliche, die eine Fremdsprache neu lernen wollen ebenso wie für Erwachsene, die nach langer Zeit in Englisch, Französisch oder Spanisch wieder Fuß fassen möchten.

Andreas Beumers sieht das ähnlich. Er ist Technischer Leiter beim WebKolleg NRW, einer Einrichtung des Arbeitsministeriums Nordrhein-Westfalen, die Weiterbildungsangebote vermittelt, darunter auch Sprachkurse. Dabei wird neben Lerneinheiten im Netz in der Regel auch auf Präsenzseminare gesetzt.

Die Rolle der Online-Anteile sei allerdings auf keinen Fall zu unterschätzen. «Im Netz gibt es eine Vielzahl an sofortigen Anwendungs- und Kommunikationsmöglichkeiten», sagt Andreas Beumers. Dazu gehörten Foren und Chats wie etwa auf «spanisch-lehrbuch.de», an denen sich auch Muttersprachler beteiligen.

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