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PC-Displays für jeden Anwender

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PC-Displays
Beim Display-Kauf haben Kunden die Qual der Wahl: Grafiker zum Beispiel greifen eher zu teuren IPS-Bildschirmen. (Bild: Wenda/dpa/tmn)

am 21.07.2008 | Von Vivien Leue, dpa

Hannover/München (dpa/tmn) - Der Bildschirm ist das wichtigste Bindeglied zwischen PC und Benutzer. Wie toll der Rechner auch sein mag, ohne den passenden Monitor geht nichts. Vor dem Kauf muss sich der Anwender daher fragen: «Was will ich mit dem PC machen?»

Darauf weist Jaroslav Smycek von der Verbraucherzentrale in Hannover hin. Obwohl fast alle Flachbildschirme derzeit auf LCD-Technik basieren, gibt es Unterschiede: «TN + Film ist die gängige Technik. Diese Bildschirme liegen im unteren Preissegment» sagt Josef Reitberger von der Computerzeitschrift «CHIP» in München. Der Vorteil von TN-Monitoren liegt neben den günstigen Anschaffungskosten vor allem in einer schnellen Bildaufbauzeit. Da sich die Unterschiede jedoch im Millisekundenbereich bewegen, sind sie nur für Spieler relevant.

Bei Office-Anwendungen kommt es dagegen mehr auf Kontrast, Betrachtungswinkel und Farbtreue an. «Hier haben MVA, PVA und S-IPS-Displays deutliche Vorteile», so Reitberger. Sie kosten jedoch auch mehr. TN-Dipslays gibt es bereits für weit unter 200 Euro. Die Preise für MVA- und PVA-Displays fangen dagegen erst bei 500 Euro an. «IPS-Displays bewegen sich in der 2000-Euro-Klasse. Das ist zum Beispiel etwas für Grafiker», sagt Peter Knaak von der Stiftung Warentest in Berlin.

Eine Investition von mehreren hundert Euro lohnt sich nach Ansicht der Experten vor allem für Vielnutzer. Denn ein guter Monitor sollte locker zwei PCs überleben, so Reitberger. Neben der LCD-Technik machen noch andere Features den Preis aus: «Das Display sollte höhenverstellbar sein», sagt Knaak. «Außerdem ist es gut, wenn man den Bildschirm nach vorne oder hinten neigen kann.» Einige Displays sind verspiegelt. Das kann beim Arbeiten stören.

Auch in Bezug auf die Größe des Bildschirms sollten Verbraucher gut überlegen, was wirklich notwendig ist. 19-Zoll-Monitore setzen sich derzeit als Liebling bei den Käufern durch. «15-Zoll-Monitore sind Exoten geworden und selbst 17-Zöller werden praktisch vom Markt verdrängt», sagt Josef Reitberger von CHIP. Verbraucherschützer Smycek empfiehlt besonders für die Augen 19-Zoll-Monitore. «Dann ist die Schrift nicht so klein.» Auch 22-Zoll-Monitore sind mittlerweile durchaus erschwinglich. Wer viel mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeitet, für den lohnt sich diese Größe.

«Bei einem großen Bildschirm, der nahe vor den Augen steht, ist wieder der Blickwinkel von Bedeutung», sagt Peter Knaak. Vor allem die Ränder werden dann von einer schrägen Perspektive aus gesehen. Knaak rät deshalb dazu, den Bildschirm im Elektrogeschäft von allen Seiten aus zu prüfen. Wie wirkt das Bild, wenn man von rechts oben guckt? Auch die technischen Angaben des Herstellers verraten etwas über die Blickwinkel-Stabilität. «Meist sind um die 160 bis 180 Grad angegeben. Je höher und damit weitwinkliger, desto besser.

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