Neuer Ratgeber informiert über Energieausweis
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Unter www.klima-sucht-schutz.de finden Eigentümer heraus, welcher Energieausweis sich für ihre Immobilie empfiehlt. (Bild: klima-sucht-schutz.de/dpa/tmn)
am 02.07.2008
Berlin (dpa/tmn) - Seit 1. Juli müssen Eigentümer, deren Wohnhaus bis Ende 1965 gebaut wurde, Mietern und Käufern einen Energieausweis vorlegen. Vom kommenden Jahr an ist der Pass, der den Energiebedarf dokumentiert, für alle Wohngebäude Pflicht.
Eigentümer, die sich noch nicht darum gekümmert haben, aber auch Kaufinteressenten finden viele Informationen zum Thema im neuen «Energieausweis-Ratgeber» unter www.klima-sucht-schutz.de. Hinter der Webseite steckt eine Kampagne für mehr Klimaschutz, die vom Bundesumweltministerium gefördert wird.
Eigentümer können etwa ermitteln, welche Variante des Passes sie sich mit Blick auf eine spätere Vermietung oder auf einen Verkauf am besten ausstellen lassen: Es gibt sowohl den Verbrauchsausweis, der laut den Seitenbetreibern den «wärmetechnischen Zustand des Gebäudes gut beurteilt», als auch den «höherwertigen» Bedarfsausweis. Mit ihm sind Modernisierungsempfehlungen für das Gebäude verbunden. Experten, die den Pass ausstellen dürfen, finden Eigentümer unter www.klima-sucht-schutz.de ebenfalls.
Das gilt auch für einen Förderratgeber: Er klärt Eigentümer ebenso wie Bauherren auf, wer für Modernisierungen und Neubauten Zuschüsse gewährt und in welchem Umfang. Rund 700 Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen sind in der Datenbank verzeichnet. Aktualität hat vor allem das Thema Modernisieren durch das «zweite Klimapaket» erhalten, das die Bundesregierung Mitte Juni beschlossen hat. Es sieht etwa vor, dass «grundlegende Sanierungen» von Altbauten zu einer Senkung des Energieverbrauchs um 30 Prozent führen müssen.
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