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Gemalt per GPS: Das größte Selbstporträt der Welt

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Gemalt per GPS: Das größte Selbstporträt der Welt IT-News-World.de 0 5 3
Biggest Drawing
Zumindest virtuell existiert das «größte Bild der Welt» bereits. Ob der kühne Plan in die Realität umgesetzt wird, ist aber ungewiss. (Bild: «biggestdrawingintheworld.com»)

am 23.06.2008

Meerbusch (dpa-infocom) - Das größte Selbstporträt der Welt soll eine schier unvorstellbare Größe haben: 40.000 Quadratkilometer. Ob dieses Bild je gemalt wird, ist fraglich. Doch eine Website zeigt, was sich hinter dieser spannenden Idee verbirgt.

Um das Bild zu zeichnen, muss ein mit Hightech bestückter Koffer per Kurierdienst einmal um den Globus geschickt werden. Von Stockholm bis nach Australien - und wieder zurück. Das erklärende Video beginnt wie ein Agententhriller: Zwei Hände öffnen einen Alukoffer. Zum Vorschein kommt ein roter Hebel samt Verkabelung. Die Konstruktion wird scharfgestellt, eine Warnlampe leuchtet. Doch der vermeintliche Täter - es ist der Grafikdesign-Student Erik Nordenanker - hat absolut Friedliches im Sinn.

Nordenanker würde den eigens konstruierten Koffer, der mit einem GPS-Empfänger ausgerüstet ist, nur zu gerne auf Reisen schicken - bislang fehlt ihm nach eigenen Angaben allerdings das Geld. Er habe nur 20 000 schwedische Kronen, etwas mehr als 2100 Euro.

Die Reise dürfte deutlich mehr kosten. Um das Bild zu zeichnen, wären mehrere Dutzend Stationen in aller Welt anzusteuern. Laut Nordenanker würde dies 55 Tage dauern. Wer das GPS-Signal des Koffers auf der Reiseroute verfolgt und in einer Weltkarte einträgt, würde das Selbstporträt des Künstlers zu sehen bekommen.

Unter www.biggestdrawingintheworld.com kann man eine kleine, rein virtuelle Version des Selbstporträts bestaunen. Auf der Webseite werden zudem die Hintergründe des Projektes erklärt. Und man sieht alles: Wie die GPS-Reise geplant wurde, wie das mit dem Koffer funktioniert und welche Länder, Städte und Kaffs der Koffer ansteuern muss, um das gigantische Bild aus der Vogelperspektive zu malen.

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