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SpieleKonsolenspiele: Von der Piste in den Kampfanzug
![]() Bei «Alarm für Cobra 11 - Crash Time» geht es immer darum, Ganoven zur Strecke zu bringen. (Bild: RTL Games/dpa/tmn) am 18.06.2008 | Von der Piste in den Kampfanzug - Neue Konsolenspiele im Mai Köln (dpa/tmn) - Der Mai ist in diesem Jahr ohne Zweifel ein Monat für Fans starker Motoren: Konsolenspieler dürfen sich auf eine ganze Reihe von Neuerscheinungen freuen, in denen Autos wesentliche Rollen spielen. Dabei kommt es nicht immer nur darauf an, als erster eine Ziellinie zu passieren. Aber auch für Spieler, die mit Boliden und Raserei weniger anfangen können, gibt es Neuerscheinungen. Bei «Alarm für Cobra 11 - Crash Time» von RTL Games für die Xbox 360 ist das Rasen mit dem positiven Nebeneffekt gepaart, dass der Spieler die Welt um Ganoven erleichtern muss. Zum wiederholten Mal haben sich die Entwickler von Synetic an einer Videospielumsetzung der Fernsehserie versucht. Dabei herausgekommen ist ein temporeiches Spiel, in dem sich eine Verfolgungsjagd an die nächste reiht. Die Verbrecherjagd mit den beiden Ermittlern Chris Ritter und Semir Gerkhan ist im Vergleich zum Vorgänger mit dem Untertitel «Nitro» um einige Funktionen erweitert worden. Die Missionen verlaufen zum Beispiel nicht mehr linear. Das gibt dem Spieler die Möglichkeit, Wege zu finden und zu befahren, die laut Straßenverkehrsordnung eher nicht zugelassen sind. An der Fahrphysik haben die Entwickler dem Publisher zufolge ebenfalls gearbeitet. Auch Gelegenheitsspieler sollen sich von dem Titel angesprochen fühlen: Wer sich einigermaßen geschickt anstellt, kann schon nach einer kurzen Eingewöhnungsphase die ersten Verbrecher dingfest machen. Rund 50 Missionen stehen zur Auswahl. Der Titel kostet rund 50 Euro. ![]() Bei «Alarm für Cobra 11 - Crash Time» geht es immer darum, Ganoven zur Strecke zu bringen. (Bild: RTL Games/dpa/tmn) Auch Besitzern von Nintendos Konsole Wii mit Tendenz zum Bleifuß wird etwas geboten: «Speed Racer» von Warner, das Spiel zum gleichnamigen Kinofilm, verlässt eindeutig den Pfad des Realismus: Mit Fantasy-Fahrzeugen gilt es, bei gewagten Manövern zu brillieren. Mehr als 20 Fahrer-Wagen-Kombinationen stehen zur Auswahl - immer angelehnt an die Filmvorlage der Wachowski-Brüder, die bereits für «Matrix» verantwortlich waren. Auch bei den Rennstrecken handelt es sich nicht etwa um «echte» Kurse wie den Nürburgring. Stattdessen schweben diese frei im Raum und gleichen damit eher Achterbahnen als Straßen. Besonders leicht soll das Lenken mit Hilfe des sogenannten Wii-Wheels, einer Steuerung in Form eines Lenkrads, funktionieren. Es geht aber auch mit der Wii-Fernbedienung. Der Titel kommt am 9. Mai für rund 40 Euro in die Läden. Im Lauf dieses Jahres soll eine Version für die Playstation 2 folgen. Als drittes Rennspektakel folgt am 30. Mai «Race Driver: Grid» von Codemasters für die Xbox 360 und die Playstation 3. Hier geht es weniger um Fantasy als um detailreiche Grafik. Das wird am Beispiel der Stadtrennen mit den vielen Menschen an den Straßenrändern deutlich. Und die 40 zur Auswahl stehenden Rennwagen haben die Entwickler nach ihren großen Vorbildern originalgetreu gestaltet. Die Strecken - teils ebenfalls eins zu eins virtuell nachgebaut - befinden sich auf drei Kontinenten. Auch bei den Rennmodi bieten die Entwickler viel Auswahl: Neben den Stadtrennen gibt es zum Beispiel Drift-Partien, und auch Stunteinlagen kommen nicht zu kurz. Dass dabei der eine oder andere Blechschaden entstehen kann, liegt auf der Hand. Der Titel wird für die beiden Konsolen jeweils etwa 70 Euro kosten. Eine Alternative für Rennspiel-Verweigerer könnte «Iron Man» sein - ebenso wie «Speed Racer» ein «Spiel zum Film». Mit dem Actiontitel unternimmt Publisher Sega einen Ausflug in die Comic- und Filmwelt. Namensgeber ist die vermeintlich unbesiegbare Figur aus dem Hause Marvel Comics. Der Held mit dem Alias Tony Stark ist ein Milliardär und Waffenproduzent, der sich zum Ziel gesetzt hat, sämtliche Waffen aus seiner Produktion, die in Feindeshand sind, zu vernichten. Mit seinem wandlungsfähigen Kampfanzug kann er es mit ganzen Armeen von Gegnern aufnehmen. Zum Spaziergang für den Spieler wird die Mission trotzdem nicht: Energiequelle für den Kampfanzug ist Iron Mans Herz - und dieses ist verletzlich. Deshalb kommt es darauf an, mit der Energie hauszuhalten und taktisch geschickt vorzugehen. «Iron Man» gibt es für die Playstation 3 und die Xbox 360 (je rund 60 Euro), die Wii (rund 50 Euro) und auch die Playstation 2 (etwa 40 Euro).
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